Tag Archives: Carlos Bica

Some nice Carlos Bica & Azul videos to watch

http://www.carlosbica.com/index2.html

At FMM – Festival de Músicas do Mundo, Sines, Portugal.

Jazz Podium review by Thorsten Meyer


Carlos Bica

Rohstoff für Fantasiereisen

„Die Musik gibt den Musiker die Möglichkeit, aus dem Klang als Rohstoff immer etwas Neues zu erschaffen.“ „Obwohl Jimi Hendrix nie Jazz gespielt hat, steckt viel mehr Jazz in seiner Musik als in der vieler Jazzmusiker.“

Kunstvoll gestylte Stilettos zieren die CD von „Matéria-Prima“, dem neuen Projekt von Carlos Bica.

„Als ich auf der Suche nach einem passenden Motiv zu dem Namen des Projektes MATÉRIA-PRIMA war (zu Deutsch: Rohstoff), fiel mir ein Schuh ein. Ein Schuh kann soviel Esprit wie ein Gemälde oder ein Stuhl haben. Diese enge Verbindung zwischen dem Banalen und dem Sublimen gefällt mir auch in der Pop-Art sehr. Die Musik gibt den Musiker die Möglichkeit, aus dem Klang als Rohstoff immer etwas Neues zu erschaffen.“

Seit 1996 tut der portugiesische Kontrabassist und Komponist genau dies in seinen Projekten. Mit dem Trio AZUL spielte er seitdem vier CDs ein, mit der Gruppe DIZ eine, und auch seine Solo-Kontrabass-CD von 2005 zeigte, dass eine neue CD von Carlos Bica auch immer musikalisches Neuland für ihn wie für seine Hörer bedeutete.

Die neue CD stellt nicht nur ein neues Projekt vor, sondern ist auch Bicas erste Live-CD. Mit Ausnahme von einem Stück würde die Musik an zwei Abenden in Lissabon und in Porto aufgenommen.

„Als wir die Konzerte gespielt haben, war uns nur wichtig  an diesen Abenden gute Musik zu machen. Der Gedanke, dass eventuell daraus eine CD entstehen könnte, war sekundär. Eine Live CD zu produzieren hat eine völlig andere Herangehensweise als eine Konzept-CD im Studio einzuspielen. Bei einer Live CD fehlen einem die technischen Möglichkeiten etwas zu verbessern, es können einige Spielfehler entstehen, aber dafür lebt eine Live CD von dem Geist der an diesen Abende und Orte vorhanden war. Die Musiker sind nicht allein, das Publikum “spielt” mit.“

MATÉRIA-PRIMA ist eine weitgehend portugiesische Formation. Mit Joao Paulo ist einmal mehr Bicas langjähriger Mitstreiter am Klavier dabei. Die beiden verbindet eine jahrlange persönliche und kreative Freundschaft. Im vergangenen Jahr nahm Paulo eine Pianosolo-CD mit Bicas Kompositionen auf („White Works“, Universal), die in Portugal zur Jazz-CD des Jahres gewählt wurde.

„Ich kenne ganz wenig Musiker die in dem Jetzt und aus dem Nichts grandiose Musik machen können wie Joao Paulo. Er ist ein unglaublicher Improvisator und ein hervorragender Pianist. Er kann sowohl klassische Musik mit ausgezeichneten Niveau, als auch Volksmusik oder jede Art von improvisierter Musik spielen. Die Genres spielen für ihn keine Rolle, trotzdem bleibt er er selbst und ist sofort zu erkennen.“

Auch den Gitarristen Mário Delgado kennt Carlos Bica seit seiner Jugendzeit. Zur Gitarre hat der Kontrabassist eine weit zurückreichende Affinität.

„Ich bin mit dem Klang der E-Gitarre aufgewachsen, Jimi Hendrix war mein erster Heroe. Obwohl Hendrix nie Jazz gespielt hat, steckt viel mehr Jazz in seiner Musik als in der vieler Jazzmusiker.“

Der junge Schlagzeuger Joäo Lobo rief Bica eines Tages an um eine Stunde bei ihm zu nehmen. Stattdessen haben sie einfach zusammengespielt und Bica war sofort begeistert von seiner Spielweise und musikalischen Reife.

Aus der portugiesischen Phalanx heraus sticht Matthias Schriefl, der einfühlsame Trompetenakzente setzt.

„Ich hörte von ihm das erste Mal als er 2008 in Lissabon mit dem European Movement Jazz Orchestra spielte, und wurde neugierig. Danach hörte ich mir seine Musik bei Myspace an und dachte mir sofort, dass er der richtige Musiker wäre um das “Casting” von MATÉRIA-PRIMA abzuschließen. Ich ging meiner Intuition nach und lud ihn ein mitzuspielen. Erfreulicherweise hatte meine Intuition wieder recht.“

Der Sound einer Band steht für Carlos Bica an erster Stelle. Waren es bei AZUL bisher der Kontrast zwischen Gitarre, Kontrabass und Schlagzeug und bei DIZ der Zusammenklang der Streicherbesetzung in Kombination mit Gesang, bietet MATÉRIA-PRIMA einen völlig neuen Rahmen für Bicas kompositorische Ideen.

„Musik ist für mich an erste Stelle Klang, wenn ich Musik höre, fällt mir als erstes der Klang, der durch die Instrumenten und Musiker entsteht, ein. Diese Besetzung – Trompete, Flügelhorn, Klavier, Orgel, Akkordeon, E- und Akustik-Gitarre, Kontrabass, Schlagzeug, Perkussion – ist unglaublich vielseitig. Man kann durch die Auswahl der Instrumente sehr unterschiedliche Atmosphären erzeugen und das finde ich sehr spannend. Musik entsteht ja nicht nur durch die Kompositionen. Die Musiker machen erst aus Notenmaterial Musik, und jede neue Konstellation von Musikern erlaubt einer Komposition ein neues Leben zu bekommen. Das ist das schöne an der improvisierte Musik, trotz Komposition gibt es immer noch einen riesigen Raum für den eigenen Ausdruck.“

Deshalb finden sich auf der neuen CD auch Kompositionen, die man schon aus anderen Kontexten kennt, und denen die neue Gruppe neues, anderes Leben einhaucht. Carlos Bica hat mittlerweile sein eigenes Songbook entwickelt (das Ende des Jahres auch in gedruckter Form erscheinen soll) und passt sie an die verschiedenen Besetzungen an. Zwei Fremdkompositionen sind aber auch dabei.

„Ich bin ein Fan der Musik von Mark Ribot, und sein Stück “For Malena” sprach mich an, genauso wie Ry Cooders “Paris Texas”,  das ich bereits vor ein Paar Jahre in der Fassung für Kontrabass Solo aufgenommen habe. Musik hat diese magische Eigenschaft einem zu berühren, egal ob es sich um eine Komposition von einem zeitgenössischen Komponisten handelt oder um ein Volkslied, das seit ein Paar Jahrhunderten existiert. Gute Musik ist zeitlos und wenn sie einen berührt darf man sie auch nehmen und adoptieren.“

Diese Adoption gelingt großartig, und man darf hoffen, dass dieser Rohstoff für ausgedehnte und ereignisreiche Phantasiereisen nicht nur auf CD, sondern auch bald auf deutschen Bühnen zu hören sein wird.

JazzWrap review by Stephan Moore

Carlos Bica & Azul – Things About (CF 239)
I have to admit, I knew pretty much nothing about Carlos Bica until a few weeks ago. And then to find out this trio has been around for two decades made me feel pretty silly. But somehow Bica’s Azul trio’s new album, Things About (Clean Feed) really hit me. An album with a real sense of emotion and elegance that brims from the group’s lyrical structure. It’s unassuming at first, but as the disc moves forwards you begin to get sucked into the lovely tonal nature that each musician has created.

“Things About” feels like something America indie group, Low could have drawn up. It’s a gentle midtempo piece that floats between folk, rock and jazz. Written by Bica and Mobus, who also share some beautiful interplay throughout the piece. Black adds soft touches as needed but also steps up the beat towards the end, giving the track some additional force.

There are times when Things About feels like the great trio records made by Gateway (John Abercrombie, Dave Holland and Jack DeJohnette). More for the mellow passages of the aforementioned than their uptempo fusion tracks. “Cancao Vazia” is one of those moments. A gentle piece that has traditional Portuguese qualities but also a sense of longing and adventure. Bica’s bass wraps around you like a warm blanket. It’s slow maneuvering but without this pace you can’t fully digest the beauty of the material.

“2011” has a few distinct time signatures that help shift this piece beyond the normal jazz trio. It’s rich with harmonics and patterns that definitely feel like an avant rock piece. Black and Bica change direction and improvise with real muscle, which also challenges the textured force of Mobus’ performance. With “Sonho De Uma Manha De Outono” I may be again reminded of Gateway, only slightly. Bica delivers a well focused closing number that moves softly but embodies a number of different structured notes.

Maybe it was the time of day. Maybe it was the music I was listening to prior to this. Or maybe it was just the right time. But Things About is a quiet and richly diverse work that settled in after the first spin. For this newcomer to Carlos Bica, I have been completely blown away. I hope you are too. Highly Recommended.
http://jazzwrap.blogspot.com/

O Público review by Rodrigo Amado

Uma permanente inquietação

Ao quinto álbum, Carlos Bica & Azul atingem o ponto máximo de depuração, algures entre o jazz, a pop e uma total devoção ao formato canção. Rodrigo Amado

Carlos Bica & Azul – Things About (CF 239)
Carlos Bica, contrabaixista e compositor, tem conseguido manter ao longo de toda a sua carreira uma invejável vitalidade criativa, tendo por base uma permanente inquietação, uma busca do equilíbrio perfeito entre forma e abstracção, entre a magia do improviso e as linhas sublimes de uma canção. Desdobrando-se em inúmeras colaborações e em projectos como os Matéria Prima, com os quais editou o ano passado um fascinante registo de estreia, é no projecto Azul que encontramos a matriz original da sua música. Projecto partilhado com Frank Mobus (guitarra) e Jim Black (bateria), os Azul atingem neste “Things About” o seu ponto máximo de depuração, num registo que representa uma total devoção ao formato canção, aqui dominado de forma superior por Bica. Sem atingir o nível superlativo de “Believer”, anterior álbum do grupo editado em 2006, “Things About” não deixa de representar um enorme triunfo no percurso do contrabaixista. Sequências harmónicas, melodias e ambientes cinemáticos são trabalhados com rigor e intensidade pelos três músicos, erguendo canções que impressionam pelo seu formato “definitivo”, equilibrando de forma sublime elementos jazz, rock alternativo, blues e pop, em que nada é deixado ao acaso, numa demonstração de controlo criativo que acaba paradoxalmente por ser o único ponto fraco do álbum. Mas aquilo que se sente perder em espontaneidade, algo que permeava subtilmente as canções de “Believer”, ganha-se na exuberância poética dos oito temas que Bica compõe para este novo disco (dois deles em colaboração com Mobus), aos quais acresce aquilo que parece ser uma improvisação colectiva, um breve solo de bateria e um tema luminoso da autoria de João Paulo, “Canção vazia”, um dos pontos altos do disco. Destaque ainda para o tema título, “Things about”, com um “groove” contagiante que serve de base a solos poderosos de Bica e Mobus. Num álbum registado sobretudo em tempos médios e lentos (excepção feita ao breve e vibrante “Deixa pra lá”), marcado pela contenção sempre relevante de Black e por uma invulgar clareza das linhas de Mobus, Bica revela um fraseado maduro que recusa o acessório, particularmente incisivo quando pega no arco, e de uma beleza absoluta nas suas linhas em pizzicato (a evocar o som de Dave Holland). Mantendo a universalidade da sua música e apurando uma mestria rara na escrita de canções, Bica reafirma-se como um dos grandes nomes do jazz europeu.

The New York City Jazz Record review by John Sharpe

Jim Black – Somatic (Winter & Winter)
Achim Kaufmann – Verivyr (Pirouet)
Carlos Bica & Azul – Things About (Clean Feed)
Walter Beltrami – Paroxysmal Postural Vertigo (Auand)
Drummer Jim Black is in constant action on both sidesof the Atlantic. Renowned for his assertive but often skewed rhythmic foundation, Black challenges assumptions on these four discs. Black’s new trio, debuting on Somatic, might surprise those familiar with his recent history, in that it forsakes electricity for his swinging take on the piano tradition. Black’s all original program retains his simple understated melodies, which here launch more lyrical jazzy improvisations. It sounds as if the threesome, featuring Austrian wunderkind Elias Stemeseder and in-demand bassist Thomas Morgan, has been together for years due to their accomplished and sensitive interactions. Black himself is supportive and undemonstrative – he doesn’t take a solo in the whole set, but rather his off-kilter rhythms and odd breaks form just one of three equally-voiced parts. Morgan is authoritative, whether delivering pulse orcommentary, all in a full rounded tone. Stemeseder proves a promising talent, extending from the themes, building tension through repetition. It’s telling though that the fragmented “Protection”, the standout track, adds a touch more bite to the proceedings.

Verivyr, the sophomore outing from the German pianist Achim Kaufmann’s trio, features Black in the same setting but with rather more edge. They signal their intent straight from the git-go, unconventional textures to the fore: Kaufmann rubbing the piano strings for an eerie oscillation surrounded by indeterminate percussive noises. Black’s lurchingbeats rejoice in his patented quirky combination of remarkable timbres and accents, though still largely restrained in terms of power. With Valdi Kolli handling bass duties, together they indulge in busy three-way conversations that diverge and reunite around the pianist’s knotty themes, often barely hinting at meter, tune or lead instrument in a probing, questioning group ethos that could be a primer for the modern piano trio. Each track boasts unexpected twists, best exemplified by the episodic “Berlin No Lights”. Black is at his most insistent on the awry funk of “LeQuadrimoteur” over which Kaufmann pontificates in abstract but sparkling starbursts of notes.

Black holds down the drum stool on Things About, the fourth release from the longstanding trio Azul, anassured vehicle for responsive interplay around Portuguese bassist Carlos Bica’s lovely tunes. Black epitomizes delicacy and judiciousness, largely keeping time on brushes for most of the session, with just intimations of his latent potential in his idiosyncratic fills and bustling rattles. Bica projects a deeply enveloping sound and gives every note just the right amount of weight, as heard in his tasteful solos on the relaxed title track and the mournfully nagging “Cancao Vazia”. Frank Möbus’ electric guitar never overpowers, as he takes a string of graceful chiming solos in a rich warm singing tone with horn-like single-note lines. Separated from schmaltz by the intelligence of the guitar lines and the delicate poise of the bass and drums, an elegant simplicity pervades the set.

However on Italian guitarist Walter Beltrami’s Paroxysmal Postural Vertigo, Black is in his element, belaying all manner of sources in an impudent clatter. Based around aurally portraying the effects of vertigo, which suddenly afflicted Beltrami out of the blue, the guitarist successfully hints at the disjuncts and instability such a condition imposes through ten tight, fast-changing, sometimes portentous, sometimes catchy arrangements. There’s no grandstanding and the allstar cast is readily subservient to Beltrami’stunes. Vincent Courtois’ cello wails like an additional horn alongside Francesco Bearzatti’s energetic tenor saxophone and clarinet while Stomu Takeishi’s pliant rubbery electric bass meshes well with Black to create a swirling maelstrom on “Lilienthal”. With his imaginative use of rock idioms, the leader has created an exciting set packed with visceral thrills.

Jazz Dimensions review by Michael Freerix

Carlos Bica + Matéria Prima (CF 180)
Musiker aus Portugal spielen in Europa keine große Rolle, schon gar nicht, wenn sich ihr Lebensmittelpunkt in Berlin befindet und sie vor allem mit deutschen Musikern arbeiten. Carlos Bica ist da wohl die Ausnahme. In den achtziger Jahren arbeitete Bassist und Komponist Bica mit Maria João zusammen und wurde 1998 in Portugal zum Jazzmusiker des Jahres gekürt. Er gilt als einer der bedeutendsten Jazzmusiker Portugals, was dazu führt, das Bica mit unterschiedlichen Formationen die Welt bereist hat.

Nun klingt die Musik von Bica nicht sehr portugiesisch, ist sie doch von Musikern wie Ry Cooder oder Marc Ribot beeinflusst. Möglicherweise ist dies der Grund dafür, dass diese Live-Aufnahmen von 2008 erst jetzt, drei Jahre nach ihrer Entstehung, regulär veröffentlicht werden.

Das liegt nicht an den zehn Titeln auf diesem, einfach “Carlos Bica + Matéria-Prima” betitelten Album. Ganz im Gegenteil, Bica hat erstklassige Mitspieler und spielt wunderschönen Jazz mit südamerikanischem Flair.
http://www.jazzdimensions.de/reviews/jazz/2011/bica_materia.html

Jazz XXI review by Paulo Barbosa

CARLOS BICA & AZUL – Things About (CF 239)
Se Carlos Bica é um músico que há muito se recusa a fazer aquilo que outros possam já ter feito, o trio Azul tem representado, não obstante o sucesso do seu trabalho a solo e com o grupo Matéria-Prima, o mais importante veículo de expressão da sua originalidade.

O Azul tem quase uma década e meia de existência, sendo esta apenas a sua quinta edição discográfica, o que, mesmo tendo em conta que Frank Mobus e Jim Black são líderes bastante ativos e músicos frequentemente solicitados para variadíssimos outros projetos, parece espelhar a opção de Bica de colocar a qualidade à frente da quantidade. Believer, o álbum com o qual o grupo comemorou a sua primeira década de existência, foi aquele que mais persistentemente por aqui rodou em todo o aparelho que tivesse um raio laser ou que lesse mp3, mas essa é uma posição que parece agora ficar mais ou menos ameaçada com a edição deste Things About. É extremamente difícil comparar as virtudes destes dois álbuns, até porque eles parecem ser os dois CDs de Bica que mais características partilham entre si, nomeadamente no que ao trabalho de composição concerne, o que é o mesmo que, noutros termos, reconhecer que nos encontramos perante mais um álbum absolutamente imperdível.

A diferença mais percetível entre este e os anteriores trabalhos do Azul é talvez a de que Frank Mobus, além de continuar a desempenhar um importante papel melódico e textural em toda a música tocada pelo trio – a função de “pássaro-tecelão”, como uma vez a ele me referi a propósito de Believer –, se revela em várias destas faixas como um impressionante improvisador no sentido mais “jazzístico” da expressão, o que poderá abonar a seu favor – e a favor do trio como um todo – perante alguns ouvidos mais conservadores. O fantástico “Sonho de uma manhã de outono” que encerra o disco, no qual Mobus, afastando-se do modelo “Friselliano” que está na base da sua abordagem guitarrística, chega a soar como um improvisador tão fluido e emotivo quanto Jim Hall ou o melhor Pat Metheny, constitui um esclaredor “tira-teimas” em relação a esta matéria.

Jim Black é, como de costume, uma delícia do princípio ao fim do disco. Imprevisível como ninguém, Black consegue ser um dos mais musicais bateristas da atualidade, sempre alerta, sempre inventivo, sempre ao serviço da música e dos seus colegas.

Pouco haverá a acrescentar relativamente aos dotes de compositor de Carlos Bica. Os oito temas que escreveu para este novo álbum (dois deles em parceria com Mobus) falam por si. No entanto, o disco é enriquecido ainda pela presença daquilo que parece ser uma improvisação total (com autoria atribuída aos três músicos), de um breve solo de bateria que funciona como uma perfeita introdução ao enérgico “Deixa pra lá” e ainda de uma deliciosa “Canção vazia”, que de vazia nada tem, cedida por João Paulo Esteves da Silva.

Enquanto contrabaixista, Bica continua a impressionar com a precisão e o peso emocional de cada nota, uma invejável afinação sempre que recorre ao arco, a constante recusa em tocar o óbvio e a total entrega a cada momento da música que pratica, uma série de características superiores e absolutamente distintivas de um músico que continuar a defender da melhor forma a honra do jazz nacional.
https://sites.google.com/site/jazzxxiproject/CRITICAS/carlos-bica-things-about